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Urkundenüberprüfung

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Die Legalisation kenianischer, somalischer, eritreischer und burundischer Urkunden ist nicht möglich.

Falls eine Behörde in Deutschland es im Einzelfall für notwendig hält, gibt es für kenianische, eritreische und burundische Urkunden aber die Möglichkeit einer Überprüfung. Die Inlandsbehörde kann in diesen Fällen ein entsprechendes Amtshilfeersuchen an die Botschaft richten. Dazu muss sie die ausländische Urkunde im Original beifügen, konkrete Fragen stellen oder um eine allgemeine Überprüfung ersuchen und sich im Verhältnis zur Botschaft zur Übernahme der dabei entstehenden Auslagen bereit erklären, die sie an den Urkundeninhaber weitergeben wird.

Da die Botschaft die gewünschten Überprüfungen im Fall kenianischer Urkunden nicht mit eigenem Personal durchführen kann, stützt sie sich auf die Erkundigungen eines Vertrauensanwalts. Die abschließende Stellungnahme erfolgt jedoch durch die Botschaft.

Die Kosten für die Überprüfung von Urkunden aus Kenia berechnen sich pro Urkunde und richten sich nach der Region, in der die Überprüfung durch den Vertrauensanwalt durchgeführt werden muss (siehe Merkblatt mit aktuellen Preisen).

Urkunden aus Somalia können derzeit auch weder überprüft werden, noch kann ihre Echtheit und inhaltliche Richtigkeit auf andere Weise festgestellt werden. Es liegt im Ermessen der Behörde, der eine somalische Urkunde vorgelegt wird, ob sie diese als echt einschätzt und ihrem Inhalt vertraut (vgl. § 438 Abs. 1 ZPO).

Urkunden von den Seychellen können mit einer Apostille nach dem Haager Übereinkommen über die Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation versehen werden. Die Apostille wird von den folgenden seychellischen Behörden erteilt: Außenministerium, Attorney General, The Secretary to the Cabinet, The Registrar of the Supreme Court.

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