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Presse und Medien

Zeitung lesen in Kenia

Männer lesen Zeitung in Kenia, © Thomas Koehler/photothek.net

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Das Pressereferat der Botschaft koordiniert die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der verschiedenen Arbeitsbereiche der Botschaft und hat dabei den Auftrag, ein zeitgemäßes und positives Deutschlandbild in den Gastländern Kenia und Somalia zu vermitteln.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Das Pressereferat der Botschaft koordiniert die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der verschiedenen Arbeitsbereiche der Botschaft und hat dabei den Auftrag, ein zeitgemäßes und positives Deutschlandbild in den Gastländern Kenia und Somalia zu vermitteln. Seine Aufgabe ist es u.a., die Aktivitäten der Botschaft und deutsche Projekte vor Ort in den lokalen Medien öffentlich darzustellen. Es ist daher auch verantwortlich für die Pflege der botschaftseigenen Kommunikationskanäle wie die Website, die Facebook-Seite „German Embassy Nairobi“, den Twitterkanal @GermanyinKenya und den Twitterkanal @GermanyinSOM. Ebenso hält der Pressestab ständigen Kontakt mit den unterschiedlichen Medien vor Ort (Print, Radio, Fernsehen, Internet) und dient als erste Anlaufstelle für kenianische Journalisten, die um Informationen oder Interviews anfragen. Darüber hinaus hält der Pressestab Kontakt mit den vor Ort ansässigen deutschsprachigen Korrespondenten.

Medienlandschaft vor Ort

Die Presselandschaft in Kenia ist von einer großen Bandbreite gekennzeichnet. So existieren mehrere große Medienhäuser, die Zeitungen, Radiokanäle und Fernsehsender unterhalten. Man trifft in Kenia vielfach Menschen auf der Straße, die eine der 3-4 großen landesweiten Zeitungen lesen. Laut Umfragen beziehen allerdings rund 80% der Kenianer ihre wesentlichen Nachrichten immer noch über das Radio. Da das Mobilfunknetz in Kenia sehr gut ausgebaut ist, nimmt auch die Bedeutung sozialer Medien für die Informationsbeschaffung zu – Facebook und Twitter sind gängig nachgefragte Quellen. Die Medien kommunizieren überwiegend auf Englisch und Kisuaheli, lokale Radiostationen senden aber auch in den ethnischen Regionalsprachen. Mit dem National Media Council of Kenya verfügt das Land über eine dem Bundespresserat ähnliche Einrichtung. In den unterschiedlichen Medien ist grundsätzlich eine freie und regierungskritische Berichterstattung möglich.

Deutschland unterstützt die Aus- und Weiterbildung kenianischer Journalisten u.a. durch Programme der Deutschen Welle Akademie. Ebenso sind in Nairobi mehrere Ost- und Westafrikakorrespondenten deutscher Medien ansässig wie z. B. von ARD, ZDF, Deutschlandfunk und dpa. Die Deutsche Welle strahlt von Deutschland aus ein Radioprogramm auf Kisuaheli in die Region aus und das englischsprachige Fernsehprogramm kann über spezielle Dienstleister vor Ort empfangen werden.

In Somalia existiert ebenfalls eine im Prinzip freie Medienlandschaft, die allerdings in Umfang und Professionalität hinter Kenia zurückbleibt. Zwar können Interviews auch auf Englisch geführt werden, die somalische Medienlandschaft berichtet aber auf Somali. Führendes Medium ist das Fernsehen mit einigen landesweiten Kanälen, für Nachrichten sind zudem Internetblogs relevant, auch Twitter wird vielfach rezipiert. Ein nennenswerter Zeitungsmarkt existiert nicht.

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