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Entwicklungszusammenarbeit Kenia

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Armut reduzieren, Hunger und Krankheiten überwinden, Bildung verbessern, Demokratie und Frieden fördern, Menschenrechte und Chancengleichheit verwirklichen, unsere Umwelt und die Ressourcen bewahren.

Armut reduzieren, Hunger und Krankheiten überwinden, Bildung verbessern, Demokratie und Frieden fördern, Menschenrechte und Chancengleichheit verwirklichen, unsere Umwelt und die Ressourcen bewahren. Das sind Aufgaben, die die Weltgemeinschaft nur gemeinsam erfüllen kann. Auch die deutsche Bundesregierung trägt im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit dazu bei und unterstützt die Agenda 2030 zur Erreichung der SDGs 2016.

Kenia ist seit 1961 ein Schwerpunktpartnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Insgesamt wurden 1,7 Milliarden Euro an bilateraler EZ zur Verfügung gestellt. Bei den Regierungsverhandlungen 2016 wurden für den Zeitraum 2017-2018 252,35 Millionen Euro neu zugesagt. Die Mittel der bilateralen Zusammenarbeit werden von den deutschen Durchführungsorganisationen KfW und GIZ umgesetzt. Ein Überblick über das Portfolio findet sich hier:

Partnering to support Kenya’s Sustainable Development

Mit der kenianischen Regierung wurden die folgenden Schwerpunkte der Zusammenarbeit vereinbart:

Mango tree
Mango tree © Thomas Trutschel/photothek.net

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit hat hier zwei Schwerpunkte: Ernährungssicherheit durch verbesserte Produktivität mit Fokus auf nachhaltiger Intensivierung und Produktionssteigerung in Westkenia sowie Dürreresilienz und Anpassung an den Klimawandel im Norden Kenias, der aus trockenen und halbtrockenen Zonen besteht.

Factsheet Agriculture and Rural Development

Krankenkartensystem OBA
Krankenkartensystem OBA © KfW-Bildarchiv

Im Bereich Gesundheit unterstützt die deutsche Regierung vor allem den Aufbau einer Krankenversicherung. Der Fokus der Kooperation liegt auf der Verbesserung des Zugangs zu Gesundheitsversorgung für Arme und benachteiligte Gruppen.

Factsheet Health

Die Unterstützung nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung durch die Schaffung von Arbeitsplätzen für Jugendliche wurde 2016 als neuer Schwerpunkt vereinbart. Ziel ist die Steigerung der Jugendbeschäftigung durch duale Berufsausbildung in enger Zusammenarbeit mit dem Privatsektor.

Factsheet Youth Employment & TVET

Im Sektor Wasserver- und entsorgung konzentriert sich die deutsche Entwicklungszusammenarbeit auf die folgenden drei Felder: Politikentwicklung und Regulierung, Verbesserung der städtischen Wasser- und Sanitärversorgung und Management von Wasserresourcen.

Factsheet Water & Sanitation


Von den genannten 4 Schwerpunkten abgesehen ist die deutsche Entwicklungszusammenarbeit auch in den folgenden Bereichen aktiv:

Die deutsche EZ unterstützt die kenianische Regierung auch im Bereich der Guten Regierungsführung, konkret bei der Korruptionsbekämpfung.

Factsheet Good Governance






Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Bereich „Energie“ ist es, zu einer umweltfreundlichen, kosteneffizienten und zuverlässigen Stromversorgung in Kenia beizutragen. Dabei wird die Nutzung erneuerbarer Energien (Geothermie, Solarenergie, Wasserkraft) unter Einbeziehung des Privatsektors gefördert.

Factsheet Energy

Außerdem werden in Kenia auch diverse Sonderinitiativen, Global-, Regional- und Sektorvorhaben durchgeführt, Maßnahmen der humanitären Hilfe umgesetzt sowie Programme der Politischen Stiftungen, der Kirchen und der Zivilgesellschaft gefördert. Von der Entwicklungszusammenarbeit des BMZ abgesehen fördern auch andere Ressorte Vorhaben in Kenia.

Unter den bilateralen Entwicklungspartnern Kenias liegt Deutschland damit im Moment auf Platz 5: http://www.oecd.org/countries/kenya/aid-at-a-glance.htm

Die Entwicklungszusammenarbeit mit Kenia bemüht sich in enger Kooperation mit der DEG, der AHK, der KEPSA und vielen anderen Partnern darum, den privaten Sektor in die Erreichung der SDGs einzubeziehen, da dieser in dem Middle Income Country Kenia 70% der Arbeitsplätze stellt und 80% des BIP erwirtschaftet.

Außerdem engagiert sich die Bundesregierung auch auf internationaler Ebene für Kenia, so vor allem im Rahmen der Entwicklungs­zusammenarbeit der EU, der Vereinten Nationen sowie der Weltbank und der Afrikanischen Entwicklungsbank. Alle drei Ebenen – die bilaterale, die europäische und die multilaterale – sind wichtige Wirkungsfelder der deutschen Entwicklungs­zusammen­arbeit.